Swisscom bringt Fussball WM live ohne teures Digital-TV-Abo
Montag, 31. Mai 2010
Das Konzept ist nicht neu. Internetportale wie Cineman oder DVD-Fly bieten heute schon Hollywoodstreifen via Internet für den PC an. Auch Spielkonsolenhersteller wie Sony oder Nintendo bieten Film-Datenbanken an. Die Offerings sind bis heute aber wenig bekannt und meist nicht benutzerfreundlich. Kein Anbieter hat es bislang zum Erfolg geführt. Die Swisscom könnte das verändern. Sie ist in der Lage, ihr Produkt an einen bestehenden Kundenstamm zu vermarkten. Für diesen ist die Hürde, den neuen Service auszuprobieren, zudem relativ tief. Die Miete pro Film für einen Tag kostet zwischen 3.50 und 6 CHF. Und es wird nur ein Hilfsprogramm benötigt. Eine spezielle Applikation muss nicht eingerichtet werden.
Die Swisscom lockt mögliche Kunden noch mit einer anderen Exklusivität: Auch Sportübertragungen, die heute nur bei Swisscom-TV und Teleclub zu sehen sind (etwa die meisten Fussballspiele der Super League), stehen künftig allen Kunden offen – via Laptop und zusätzlich via Mobile. Pro Fussballmatch kostet das 5 Franken – doppelt so viel wie Abonnenten von Swisscom-TV bezahlen. Dafür kann man das Fussballspiel auf dem Mobile weiterverfolgen, wenn man vom PC weggerissen wird. Oder umgekehrt. Bei Filmen ist das nicht möglich, weil für die Übertragung aufs Mobile die Berechtigungen fehlen.
Für diese Dienste, die unter dem Namen Swisscom TV Air laufen, gibt es keine Grundgebühr. Eine solche ist erst fällig, wenn man auf PC und dem Handy zusätzlich normal TV schauen möchte– vorerst auf 34 Channels. Solche Angebote gibt es auch von anderen Anbietern, zum Teil kostenlos, aber mit Werbung versetzt.
Die Swisscom bietet seit Jahren Handy-Fernsehen an, hat damit aber bisher nie den Durchbruch geschafft. Ein speziell dafür gebautes Netz (DVB-H) wird per sofort eingestellt. Die Hoffnungen ruhen auf dem neuen Angebot.
Der DFB Team Bus für Südafrika
Samstag, 29. Mai 2010
Bunjaku für Streller
Donnerstag, 27. Mai 2010
Für den verletzten Marco Streller hat Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld Albert Bunjaku vom 1. FC Nürnberg nach nominiert. Der Stürmer hat im November 2009 und März 2010 jeweils während einer Halbzeit zum ersten Mal das Nati-Trikot getragen. Für den 26jährigen ist die plötzliche Nomination natürlich ein Karriere-Highlight. Aufgrund seiner grösseren Erfahrung und Vielseitigkeit wurde er dem U17-Weltmeister Nassim Ben Khalifa vorgezogen.
Streller nicht an der WM!!
Mittwoch, 26. Mai 2010
Spycher mit dem bitteren WM-Out
Dienstag, 18. Mai 2010
So bitter kann es enden: Der schon bald wieder YB-Spieler Christoph Spycher muss leider aus gesundheitlichen Gründen bei der WM 2010 passen. Ludovic Magnin ist der Profiteur. Oder um es anders auszudrücken: Des einen Freud, des anderen Leid.
Ludovic Magnin ist leider auch nicht vollständig fit. Vor Kurzem hat er seine Hand gebrochen. Hoffen wir doch, dass wir genügend fitte Spieler nach Südafrika bringen...
Unsere WM-Fahrer
Dienstag, 11. Mai 2010
Eben hat Ottmar Hitzfeld das 23-Mann umfassende WM-Kader bekannt gegeben:
Tor: Benaglio, Wölfli, Leoni
Verteidigung: Eggimann, Grichting, Lichtsteiner, Senderos, Spycher, Von Bergen, Ziegler
Mittelfeld: Barnetta, Behrami, Fernandes, Huggel, Inler, Padalino, Schwegler, Shaqiri
Angriff: Derdiyok, Frei, NKufo, Streller, Yakin
Etwas überraschend muss Valentin Stocker vom FC Basel Zuhause bleiben, dafür reist der in der Meisterschaft bei Genua kaum mehr eingesetzte Padalino mit. Ottmar Hitzfeld honoriert seine Leistungen in der Qualifikation und stuft die Erfahrung als wertvoll ein. Mit Shaqiri gibt er allerdings einem ganz jungen Akteur grosse internationale Luft zu schnupper... sehr erfreulich! Auch nicht dabei ist Magnin, zumindest sofern Spycher schnell genug fit wird. Auf Pikett ist im Übrigen auch ein U17-Weltmeister, GC-Stürmer Nassim Ben Khalifa.
Tag der Nominationen
Dienstag, 11. Mai 2010
Basel gewinnt Schweizer Cup!
Sonntag, 9. Mai 2010
Kaum zu glauben aber wahr: Basel gewinnt den Schweizer Cup im Spatziergang. Ein interessanteres Finale hätte man sich nicht vorstellen können. Lausanne kämpft zwar mit Herzblut Basel streckt das "arme" Lausanne mit sechs Treffern nieder. Brutal aber wahr. Dabei hatte alles so gut ausgesehen für Lausanne Sport. In der 26. Minute taucht Sonnerat allein vor dem Bebbi Tor auf, Constanzo pariert jedoch mit einer Heldentat. Danach waren die Bebbis wach und es viel ein Tor nach dem anderen. Shaqiri zeigte eine Top-Leistung, die sogar unseren Nati-Coach Ottmar zum Lächeln brachte...
Was weiter interessiert: Alex Frei wurde in der 67. Minute für Chipperfield eingewechselt. Hoffen wir doch, dass ihm die kommende Spielpraxis für die WM 2010 in Südafrika weiterbringt.
