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Euro 2012 - Polen und Ukraine bleiben Ausrichter

Sonntag, 28. September 2008

Das Uefa-Exekutivkomitee sprach den Osteuropäern bei seiner Sitzung am Freitag in Bordeaux das Vertrauen aus, legte aber zugleich einen mehrere Punkte umfassenden Forderungskatalog vor. "Es wäre natürlich einfacher gewesen, nach Deutschland oder Spanien zu gehen. Aber nun steht es zu 99 Prozent fest. Es braucht Geduld, aber wir sind voller Vorfreude", sagte Uefa-Präsident Michel Platini nach der mehrstündigen Sitzung.

Mehrfach musste der für die Mittagsstunde geplante Auftritt des Franzosen vor der internationalen Presse verschoben werden. Offenbar bestand im Sitzungssaal unter den Uefa-Funktionären um den deutschen Gerhard Mayer-Vorfelder großer Gesprächs- und Klärungsbedarf. Und die EM-Skeptiker in diesem Kreis blieben nicht ungehört. Denn Polen und die Ukraine stehen weiter unter strenger Beobachtung. "Wenn wir nicht in Kiew und Warschau spielen können, wird es keine EM in Polen und der Ukraine geben", nannte Platini einen Kernaspekt der Auflagen.

Neben der unmissverständlichen Forderung nach EM-tauglichen Arenen in den Hauptstädten wurden die Regierungen beider Länder zur vollen Kooperation mit den Organisatoren bezüglich Transportnetzen und Hotelkapazitäten aufgefordert. Die Flughäfen in den EM-Städten müssen internationalem Standard entsprechen. Diesbezüglich stand besonders die Ukraine in der Kritik.


Zudem behält sich die Uefa das Recht vor, die Austragungsorte von acht auf sechs Städte zu reduzieren. Im Mai 2009 will Platini mit dem Exekutivkomitee festlegen, ob die EM-Gastgeber mit ihren Spielorten Warschau, Danzig, Breslau und Posen in Polen sowie Kiew, Lemberg, Dnjepropetrowsk und Donezk in der Ukraine antreten können oder ob die Baufortschritte nicht ausreichen und letztlich nur sechs Stadien übrigbleiben.
Polens Fußball-Verbandspräsident Michal Listkiewicz verließ als angeschlagener Sieger das Tagungshotel. Doch einen Ausschluss des noch schwächeren Partners Ukraine hätte auch er nicht gutgeheißen. "Wenn man 75 Minuten zusammengespielt hat, wechselt man nicht den Partner. Es sei denn, einer wird ausgewechselt." Polens Gastgeberrolle sei nie gefährdet gewesen, sagte Verbandssprecher Zbigniew Kozminski. "Wir sehen uns bestätigt, dass die Vorbereitungen in Polen nach Plan verlaufen." Listkiewicz war letztlich "sehr zufrieden" mit dem Ergebnis. "Das ist mehr, als wir wollten. Die Entscheidung ist endgültig, darum ist es uns gegangen", sagte er. Unbeachtet ließ er Platinis Aussage, wonach eine Aberkennung als EM-Ausrichter möglich bleibt, wenn die Bedingungen nicht erfüllt werden.

Im Fokus der EM-Entscheidung gerieten andere wichtige Beschlüsse fast in den Hintergrund. Von 2016 an wird die EM mit 24 statt 16 Mannschaften ausgespielt werden, was mehr wirtschaftlichen Gewinn, aber einen deutlich komplizierteren Modus bei Qualifikation und Endrunde mit sich bringen wird. Der Uefa-Pokal heißt von der Saison 2009/10 an Europe League (Europa Liga) und zum Kampf gegen Wettmanipulation wird die Uefa ihr Personal aufstocken, um eine Spezialeinheit zu gründen.

Geschrieben von smoelae in Euro 2012 um 23:15 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

schmerzliche, demütigende Niederlage

Donnerstag, 11. September 2008

Was für ein Abend in Zürich! Erwartungsfroh waren rund 20'000 Zuschauer ins Letzigrund gepilgert, viele in der Hoffnung und zum Teil mit der festen Überzeugung, dass es ein Schützenfest für Hitzfeld's Truppe werden würde. Doch das Spiel lief von Anfang an überhaupt nicht nach dem Gusto der Zuschauer, vielleicht mal abgesehen vom aller ersten Angriff.. schnell liess aber die Konzentration, das Engagement, die Leidenschaft, die Überzeugung, die Kreativität usw. nach... so mussten wir uns im Stadion wie auch die TV-Zuschauer sich ein erbärmliches, mit vielen Fehlern behaftetes Spiel mit wenigen Torchancen der Schweizer mitansehen... und durften den wohl grössten Erfolg der Nationalmannschaft Luxemburgs mit ansehen! So ist es nun mal - die 3 wichtigen, pflichtigen Punkte sind weg. Zu beschönigen gibt es nichts... Doch die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt! So entstehen die wahren Champions erst nach einer bitteren Enttäuschung, dem tiefen Fall, in dem sie aufstehen und stärker sind als je zuvor... oder man nehme sich die U21-Nati als Vorbild, in dem sich dieses, durch in die A-Nati berufene Spieler, geschwächte Team nach misslungenem Quali-Start aufraffte und zuletzt u.a. zweimal den Gruppenfavoriten Holland bezwang und sich so die Barrage-Quali sicherte. Und ausserdem ist nach diesem Ausrutscher noch nicht alles verloren, denn man hat noch immer alles in den eigenen Füssen bzw. vielmehr Köpfen - braucht "nur" alle anderen Spiele zu gewinnen! Hoffen wir, dass unsere Nati-Kicker schon beim nächsten Auftritt in einem Monat, dann in St.Gallen gegen Lettland, auf die Strasse des Erfolges zurück kehren.

Geschrieben von smoelae in WM 2010 um 23:23 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

Unentschieden in Israel

Montag, 8. September 2008

2-2 spielte die Schweizer Nationalmannschaft am Samstagabend in Israel. Ein Resultat bzw. ein Punkt, mit dem vor dem Spiel wohl die Meisten zufrieden gewesen wären, wenn man bedenkt, dass Israel in der FIFA-Weltrangliste auf Platz 19, die Schweiz nur auf Platz 43 klassiert ist. Ausserdem bekamen die Heimstärke der Israelis auch schon grosse Fussballnationen zu spüren, z.B. bei der letzten Endrunden-Qualifikation die Engländer (Unentschieden) oder die Russen (2-1 Niederlage). So durfte man vor dem Spiel mit einem Unentschieden durchaus zufrieden sein. Doch aufgrund des Spielverlaufes und einer 2-0 Führung unserer Kicker nach 70 Minuten, ist klar und verständlich, dass man mit dem 2-2 am Ende nicht zufrieden ist... und meines Erachtens auch nicht zufrieden sein darf, wenn man bedenkt, wie dilletantisch die Gegentore gefallen sind. Unglücklich würde ich die Punktverluste auch nicht bezeichnen, denn man konnte von Glück reden, dass der Schiedsrichter sicherlich kein Heimschiri war, bedenke man nur den nicht geandeten Elfmeter gegen die Schweiz. Trotz allem bin ich der Meinung, dass die Schweizer sicherlich aufopferungsvoll und mit viel Einsatz gekämpft haben. Der Punkt wird in der Endabrechnung wertvoll sein, sofern man alle Heimspiele gewinnt. Ich freue mich jedenfalls, auf die nächsten Spiele unserer Nati-Kicker - in Zürich und in St.Gallen.
Geschrieben von smoelae in WM 2010 um 23:23 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)

eine neue Ära

Freitag, 5. September 2008

Ottmar Hitzfeld hat die Arbeit mit den Spielern der Schweizer Nationalmannschaft gestern aufgenommen. Nur gerade zwei Tage hat er Zeit, dem Team seine Philosophie zu vermitteln, denn am Mittwoch steht in Genf gegen Zypern schon das erste Länderspiel an, welches auch zugleich das letzte vor der im September beginnenden WM2010-Qualifikation ist. Ich bin mal gespannt, ob am Mittwoch bereits die Handschrift von Ottmar Hitzfeld zu sehen ist, obwohl die Zeit schon sehr kurz ist, und er natürlich den Fussball auch nicht gerade neu erfindet. Sicherlich positiv beurteile ich die Tatsache, dass der Trainer nur auf Spieler zählt, die in ihren Vereinen zu den Stammspielern zählen. So musste vorgängig zum Trainingscamp Mario Eggimann noch über die Klinge springen, weil er bei Hannover noch nicht wunschgemäss zum Zug kommt. Ich wünsche mir, dass gegen das unangenehme Zypern, ein positives Resultat rausschaut und mit einer guten Leistung das schwierige Unterfangen "Qualifikation zur WM 2010 in Südafrika" mit Selbstvertrauen in Angriff genommen werden kann.
Geschrieben von smoelae in WM 2010 um 23:25 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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